
Es gibt natürlich zahlreiche weitere Möglichkeiten der inneren Arbeit, wie zum Beispiel Emotional Freedom Technique (EFT), Arbeiten mit dem Vagus-Nerv, Meditation, Autogenes Training etc. Wir sind alle verschieden. Daher ist es wichtig auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Horch in dich hinein und nimm wahr, was dir helfen könnte. Auf diese Weise kannst du deine persönlichen Strategien entwickeln, um deinen individuellen Bedürfnissen nachzukommen. Schauen wir uns an, was deine innere Arbeit für dich bei chronischen Krankheiten tun kann.
Was sind Autoimmunerkrankungen?
Autoimmunerkrankungen sind nach heutigem medizinischen Stand Krankheiten, bei denen das Immunsystem des Körpers fälschlicherweise gesundes Gewebe und Zellen als fremd wahrnimmt und angreift. Diese fehlgeleitete Immunantwort kann zu Entzündungen und Schäden im Körper führen. Es gibt mehr als 80 verschiedene Arten von Autoimmunkrankheiten, darunter Lupus, Rheumatoide Arthritis, Multiple Sklerose und Hashimoto-Thyreoiditis.
Die Macht der Inneren Arbeit
Als Life Coach, der sich unter anderem auf das Thema Gesundheit spezialisiert hat, glaube ich fest daran, dass die innere Arbeit einen entscheidenden Einfluss auf deine Einstellung zu deiner Krankheit sowie deinen Krankheitsverlauf haben kann. Hier folgen einige Möglichkeiten, wie dir innere Arbeit helfen kann:
- Selbstakzeptanz: Die Annahme deiner Diagnose ist der erste Schritt zur Bewältigung. Innere Arbeit kann helfen, Selbstakzeptanz zu entwickeln und sich selbst mit Liebe und Mitgefühl zu begegnen.
- Stressbewältigung: Chronischer Stress kann Autoimmunerkrankungen verschlimmern. Durch Achtsamkeits- und Entspannungstechniken, die Teil der inneren Arbeit sein können, kannst du Stress besser bewältigen.
- Positive Gedankenmuster: Du kannst negative Gedankenmuster üben zu erkennen und durch positive Überzeugungen zu ersetzen. Dies kann dein psychisches Wohlbefinden verbessern.
- Lebensstil-Optimierung: Indem du deine Ernährung anpasst und Bewegung in deinen Alltag integrierst, kannst du deine Entzündungen positiv beeinflussen und sie möglicherweise reduzieren. Außerdem unterstützt du dein Immunsystem.
- Achtsamkeit: Heute ist es leider zur Normalität geworden, dass wir viele Dinge gleichzeitig machen. Es ist allerdings ratsam dies nicht zu tun. Du kannst ausprobieren nur genau eine Sache zu machen – zu essen oder fern zu sehen oder Zähne zu putzen oder am Handy zu sein usw.
Gesundheit und Wohlbefinden im Fokus
Autoimmunerkrankungen sind große Herausforderungen. Aber du kannst mit der Zeit lernen, wie sie dein Leben nicht mehr definieren. Werde du wieder die Schöpferin oder der Schöpfer deines Lebens und steig aus dem „Opfermodus“ aus. Ich weiß, das klingt vielleicht provokant. Vielleicht denkst du einmal darüber nach, wo du die Verantwortung für dein Leben noch in andere Hände legst oder das Schicksal dafür verantwortlich machst.
Außerdem haben Krankheiten i. d. R. einen sekundären Nutzen. Bei mir war es Aufmerksamkeit, Verständnis, geschont werden usw. Analysiere für dich, was dein sekundärer Nutzen ist.
Ergreife wieder das Steuerrad und werde Kapitän:in deines Lebensschiffes.
